Alltag

Ich habe meine Zeit gebraucht um mit der Geschichte um PZ wirklich abzuschließen. Trotz der Aussage, dass er sich noch sortiert, habe ich nichts mehr von ihm gehört. Die Sache ist durch. Schade, dass er so wenig Menschlichkeit bewiesen hat, mir wenigstens offen und ehrlich mitzuteilen was los ist.

So gestaltete sich dann auch das erste dienstliche Aufeinandertreffen vor ein paar Tagen schwierig. Ich war schon nervös im Vorfeld. Wie würde sich das anfühlen? Wie sollte ich auf einzelne Situationen reagieren?
Aber ganz ehrlich? Ich habe doch gar keinen Grund mir Sorgen zu machen oder über irgendwas nachzudenken. Derjenige der sich hier falsch verhalten hat, ist eindeutig er. Und wenn die Situation es ergibt, dass er das auch deutlich spürt – warum nicht?
Ich hatte mir für diesen Tag vorgenommen ihn für mich trotz des Aufeinandertreffens zu etwas schönem zu machen. Und so gab es ganz ohne darüber nachzudenken und mit mir selbst zu hadern ein riesiges und leckeres Frühstück und für den Abend eine Verabredung mit Freunden zum Abendessen.
Mit dem Wissen im Hinterkopf habe ich dann auch die ein oder andere seltsame Situation gemeistert und hatte einen tollen Abschluss dieses Tages (den ich mir als Fazit im Kopf behalte).
Übergang zum Alltag. Einfach weiter machen. Die kleinen Freunden und Herausforderungen im Arbeitsleben wieder schätzen und genießen. Weiter gehts. 😉

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„The secret dreamworld of a shopaholic“

Urlaubszeit ist Lesezeit (leider nur sehr zäh).

Autor:   Sophie KinsellaThe secret dreamworld of a shopaholic

Titel:  The secret dreamworld of a shopaholic

Seiten:   320

Worum geht’s:   Rebecca hat Schulden. Und häuft durch vermeintlich unbedingt notwendige Einkäufe immer mehr davon an. Sie versucht mit einem Ratgeber zum Geld sparen ihr Problem in den Griff zu bekommen – doch verstrickt sich immer mehr in den Rausch aus Kaufen und sich alles schön reden. Post von den Gläubigern ignoriert sie gekonnt. Doch mit zunehmender Zeit kann sie vor ihrem Problem nicht mehr davon laufen.

Empfehlung:   Nein. Definitiv nein. Ich weiß wirklich nicht, warum es davon eine ganze Buchreihe gibt. Und ich weiß auch nicht, warum diese Reihe auch noch scheinbar erfolgreich ist. Sogar verfilmt wurde ein Teil davon. Ich konnte mich die ganze Zeit nur über Rebecca und ihre Naivität aufregen. Wie kann man so blöd sein und tatsächlich glauben seine Schulden in den Griff zu bekommen, indem man immer mehr Zeug kauft? Dass man angeblich benötigt um sein Problem in den Griff zu bekommen… Und dass die Augen zu verschließen das Problem nicht löst, dürfte auch jedem bekannt sein. Zu allem Überfluss kommt dann auch noch das Klischee auf den Tisch, dass es der reiche Liebhaber schon richten wird. Ich war echt bedient und stellenweise so sauer auf die Protagonistin (und die erschaffende Schriftstellerin), dass dies gut hätte ein Buch werden können, welches ich nicht zu Ende lese. Aber ich dachte die ganze Zeit, dass da noch irgendwas gutes kommen müsste…

Wertung:   1/5

Erholung

Ein paar Tage Urlaub in der Heimat – das könnte dich rundum erneuern. Ich hatte geplant mit dem Besuch bei meinen Eltern ein wenig die Seele baumeln lassen zu können. Nur Dinge tun, auf die ich spontan Lust habe. Einfach mal alle Verpflichtungen links liegen lassen. Mich ein wenig von Mama und Papa verwöhnen lassen und ihnen im Gegenzug bei den kleineren Hürden im Alltag zu helfen (es ist schon echt schwer manchmal mit anzusehen, dass meine Eltern langsam alt werden). Die Tage auch dazu nutzen sich mal wieder mit Freunden zu treffen, die man auf Grund der Entfernung viel zu selten sieht.

Alles in allem waren es ein paar schöne Tage, auch wenn ganz anders als geplant. Ich bin doch ganz froh noch einen weiteren Tag Urlaub zu haben, um mich vom „Urlaub“ zu erholen. Mit meiner Schwester und zwei Kleinkindern im Schlepptau war nicht viel mit von Mama verwöhnen lassen. Und die Besuche bei/mit Freunden waren dann eigentlich eher die kleinen Oasen Ruhe bevor es wieder zurück in die elterliche Wohnung ging. 😉 Und trotzdem ist es immer wieder schön alle mal wieder gesehen zu haben.
Jetzt noch die Füße hoch legen um die Seele baumeln zu lassen und dann noch ein wenig den Haushaltspflichten nachgehen, ehe es gestärkt in die neue Woche geht.

doch ein Sportler?

Herrlich. Wieder so ein Moment im Fitnessstudio, der meine durch den leichten Herzschmerz angeknackste Seele glücklich stimmt.

Ich bin am trainieren. Kommt ein anderer Sportler Typ Muskelpaket auf mich zu (den habe ich schon oft trainieren sehen und für seine Disziplin bewundert).
MP: „Darf ich dich was fragen?“
I: „Klar.“
MP: „Bist du Läuferin?“
Häh? Was will der grad von mir?
I: „Wie meinst du?“
MP: „Na ob du viel läufst. Du siehst aus wie eine Läuferin und ich sehe dich oft und lang auf dem Laufband.“
I: „Nein, ich bin definitiv keine Läuferin. Auch wenn ich durchaus versuche meine sportlichen Aktivitäten in Form von Laufeinheiten aufrecht zu halten. Ich quäle mich ganz schön für 5 km und bin in meinem Leben noch nie 10 km am Stück gelaufen.“

Er ist aus allen Wolken gefallen und wollte mir das nicht glauben. Als ich auch noch hinzu gefügt habe, dass ich vor ca. einem Jahr überhaupt erst damit angefangen habe mehr als ein mal die Woche ein paar Minuten zu laufen, hat er mich völlig fassungslos angesehen.

Ganz offensichtlich schaffe ich es also eine gewisse Sportlichkeit auszustrahlen. Ich mache keine so schlechte Figur auf dem Laufband. Auch wenn ich selbst mit meiner sportlichen Leistung oft unzufrieden bin und mich mit den paar Metern Jogging definitiv nicht als Läuferin mit Potential sehe, scheinen andere mich durchaus so wahrzunehmen. Das war ja nun schon das zweite Mal innerhalb von ein paar Wochen dass ich auf meine Laufleistung angesprochen wurde. Mein Ego freut es. 🙂

Freude

Ich zweifle ja doch oft genug an mir. Ob ich attraktiv genug bin. Ob ich fröhlich genug bin. Umgänglich genug für die Menschen da draußen. Es gibt so vieles bei dem ich mich frage ob ich mehr an mir arbeiten müsste, damit es in meinem Privatleben besser klappt.

Aber dann gibt es auch andere Tage. Die, an denen ich merke, dass meine Kollegen sehr gern mit mir zusammen arbeiten. Dass sie lächeln wenn ich den Raum betrete. Dass es immer etwas zu lachen gibt, auch wenn es stressig ist. Dass sie mir ernst gemeint nette Grüße entgegen bringen.
Ganz so verkehrt kann das alles an mir ja also nicht sein. Es gibt Menschen da draußen die mich zu schätzen wissen. Ich hoffe ich bewahre mir diesen Eindruck der letzten Tage ein wenig und mache mich nicht ständig verrückt…

„Herztod“

Verwöhn dich. Und deine Seele. Lies ein Buch.

Autor:   Katharina PetersHerztod

Titel:   Herztod

Seiten:   288

Worum geht’s:   Eine Frau verschwindet spurlos. Die Hamburger Ermittler werden von der Berliner Spezialistin Hannah Jakob unterstützt. Es gibt einige Ungereimtheiten aber keinen wirklichen Hinweis auf ein Gewaltverbrechen.
Als die Berliner Kommissarin vor der Entscheidung steht die Heimreise anzutreten, ergibt sich plötzlich eine Wendung. Die junge Frau taucht plötzlich wohlbehalten wieder auf. Nur um kurz darauf ermordet aufgefunden zu werden…

Empfehlung:   Ja, endlich mal wieder ein super spannender Thriller. Nur zum Ende hin mit kleinen Schwächen. Diese plötzliche Auflösung die vermuten lässt, dass das Buch schnell fertig werden musste. Das hätte man noch etwas packender gestalten können. Aber insgesamt fesselnd so dass man von Anfang an interessiert ist wie das Buch endet. Und dabei so locker und entspannt geschrieben, dass es sich schön nebenbei lesen lässt.

Wertung:   4/5

„Keine Schokolade ist auch keine Lösung“

Autor:   Meg CabotKeine Schokolade ist auch keine Lösung

Titel:   Keine Schokolade ist auch keine Lösung

Seiten:   416

Worum geht’s:   Heather Wells ist verantwortlich für ein Wohnheim am New York College. Im Moment wohnen auf Grund der Sommerferien nur ein paar Studenten und ein Basketball-Team dort. Doch auch die wenigen Anwesenden schaffen es, Heather auf Trab zu halten.
Als auf Grund eines Vorfalls das Sommercamp für angehende Rockmusikerinnen am College veranstaltet werden soll, ist Heather mitten im Chaos. Es handelt sich um die Frau ihres Ex-Freundes, die das Camp veranstaltet. Zu allem Überfluss ist Heather selbst inzwischen mit dem Bruder ihres Ex-Freundes zusammen. Nur dass der nichts davon weiß. Aber nicht die Liebesgeschichte steht hier im Vordergrund, sondern die Suche nach einem unheimlichen Stalker der erfolgreichen Musikerin. Als es den ersten Todesfall gibt, werden alle Beteiligten nervös und hoffen schlimmeres verhindern zu können.

Empfehlung:   Das Buch habe ich in einer dieser Fundkisten zu einem günstigen Preis bekommen. Irgendwie muss man sich ja an neue Autoren heran tasten. Ob ich begeistert bin kann ich gar nicht so recht sagen. Eigentlich eher nein. Die richtige Spannung fehlte. Ja, das was da alles passiert ist dramatisch. Und ja, die Beteiligten sind auch gut dargestellt. Aber gab es eventuell zu viele Beschreibungen drum herum, dass ich zwischenzeitlich das Interesse an der Handlung verlor? Ich weiß es nicht. Aber es gibt definitiv bessere Bücher.

Wertung:   3/5

„After forever“

Autor:   Anna Todd

Titel:   After foreverAfter forever

Seiten:   576

Worum geht’s:   Nachdem Hardin und Tessa seine Mutter in der Nacht vor ihrer Hochzeit mit einem anderen Mann erwischt haben, gerät ihre eigene Welt völlig aus den Fugen. Hardin ist wieder einmal nicht in der Lage seine Gefühle mit Tessa zu teilen. Seine Aggressionen in den Griff zu bekommen. Und so kommt, was unausweichlich scheint. Er trennt sich wieder einmal von ihr.
Tessa fällt in ein unendlich tiefes Loch. Als sie schließlich ihren Vater tot auffindet, erleidet sie einen Nervenzusammenbruch aus dem sie scheinbar keinen Weg zurück findet. Hardin möchte ihr beistehen, doch sie möchte ihn endlich los lassen und verweigert sich ihm. Doch Hardin lässt nicht locker.

Empfehlung:   Das wird dann nun für mich wohl endgültig das letzte Buch aus dieser Reihe gewesen sein. Die Geschichte zwischen Hardin und Tessa wird immer abstruser. Das passt alles nicht so richtig zusammen. Ich kann nicht mitfühlen. Ich bin total verwirrt. Zum Ende hin erweckt mir das Buch dann sogar den Eindruck als müsse die Autorin unbedingt ein schnelles Ende finden. Plötzlich erleben wir Zeitsprünge von mehreren Jahren. In meinen Augen alles nicht so richtig rund.

Wertung:   2/5

„Ostfriesengrab“

Ich hatte ja in der letzten Zeit viel Gelegenheiten mich in Büchern zu verlieren. Nur keine Lust darüber auch zu berichten – das hole ich jetzt nach…

Autor:   Klaus-Peter WolffOstfriesengrab

Titel:   Ostfriesengrab

Seiten:   400

Worum geht’s:   In einem Park wird eine künstlerisch in Szene gesetzte Frauenleiche gefunden. Ann Kathrin und Weller ermitteln. Schnell gerät Ann Kathrin zwischen die Fronten, weil der Tatverdächtige sie in den Konflikt um ihren ermordeten Vater verstrickt. In Folge dessen wird sie schließlich vom Dienst suspendiert. Mit dem Fund weiterer scheinbar als Kunstwerk dargestellter Frauenleichen an deren Mordaufklärung Weller mitwirkt, gerät auch die noch frische Beziehung zwischen Ann Kathrin und ihm auf den Prüfstand. Wie viele Morde wird es noch geben ehe der Täter gefunden ist? Und werden Ann Kathrin und Weller diese Ermittlung gemeinsam beenden können?

Empfehlung:   Mh,… naja. So richtig begeistert war ich nicht. Klar, die Reihe um Ann Kathrin ist mal was anderes. Es geht auch um Mordermittlungen und Herzschmerz. Aber Klaus-Peter Wolf schafft es dieses sonst so gleiche Szenario anders darzustellen. Trotz allem konnte mich dieser Fall nicht so recht begeistern. Eher Pflichtlektüre innerhalb der Serie als ein Hochgenuss an Spannung.

Wertung:   3/5