„Das verdrehte Leben der Amélie“

Oh je, ich habe wieder eine ganz schlechte Phase… Da muss ein Buch her um die Gedanken in eine andere, vielleicht aktuell mental entspanntere Welt zu versetzen. Daher mal wieder ein Kinder-/Jugendbuch.

Autor:   India Desjardins

Titel:   Das verdrehte Leben der Amélie – beste Freundinnen

Seiten:   272

Worum geht’s:   Wir begleiten Amélie über ein paar Monate in ihrem Leben. Amélie ist Teenager und man liest quasi ihr Tagebuch. Rund um Schulalltag, den üblichen peinlichen Geschichten rund um die Eltern, die erst große Liebe und natürlich die schönen sowie anstrengenden Momente mit der besten Freundin ist alles dabei.

Empfehlung:   Leider nein. Ich lese zwischendurch ja sehr gern mal solche Bücher. Aber dieser Auftakt einer ganzen Serie konnte mich nicht begeistern. Der Schreibstil konnte mich nicht überzeugen. Auch inhaltlich bin ich nicht warm geworden. Natürlich ist absolut vorhersehbar was in solchen Büchern passiert – aber dennoch. Hier fehlte mir irgendetwas…

Wertung:  2/5

„Tot bist du perfekt“

Ein perfekter Samstag wie ich ihn einfach mal gebraucht habe.
Morgens einfach liegen bleiben. Eine Folge der aktuellen Lieblingsserie auf dem Tablet-PC schauen. Irgendwann aufstehen  – aber nur um einen Kaffee zu holen und sich wieder ins Bett zu kuscheln. Noch eine Folge auf dem Tablet. 😉
Als ich mich endlich aufraffen kann vollständig aus dem Bett zu kriechen, absolviere ich eine gemütliche 12km Joggingrunde ehe ich es mir beim „Frühstück“ (hätte wohl auch den Namen Mittagessen verdient) gemütlich mache.
Und dann ab auf den Balkon. Da lässt sich das warme Wetter Dank etwas Wind eh deutlich besser aushalten als in der Wohnung. Ein Buch und eine weitere Tasse Kaffee. Mehr braucht es nicht. Einzige Unterbrechung ist der Wochenendeinkauf, den ich zwischendurch noch erledige.
Und dann – Wechsel vom Balkon aufs Sofa um sich vom TV etwas berieseln zu lassen, ehe es irgendwann ins Bett geht.

Autor:   J.P. Delaney

Titel:   Tot bist du perfekt

Seiten:   448

Worum geht’s:   Abbie erwacht im Krankenhaus. Sie ist orientierungslos. Hatte sie einen Unfall? Nein, kein Unfall. Ihr Mann Tim erklärt ihr ziemlich schnell und schonungslos, dass sie kein Mensch sondern ein Roboter ist. Seiner verstorbenen Frau nachempfunden, weil er sie nach ihrem Tod einfach nicht los lassen konnte.
So skurril das zu sein scheint – Abbie akzeptiert die Tatsache und fügt sich ein in ihr „neues“ Leben. Doch irgendetwas stimmt nicht an der Geschichte die Tim ihr erzählt. Ihr Tot ist seltsam. Und ihre Ehe auch. Warum ist sie wirklich hier?

Empfehlung:   Liest sich auf jeden Fall sehr entspannt. Einfach geschrieben mit kurzen Kapiteln. Flüssige Story. Aber insgesamt eher ereignislos. Also ich würde das Buch nicht Thriller nennen, weil es mich nicht voll Spannung in seinen Bann ziehen konnte. Ein lockeres Buch mit interessanten Wendungen. Kann man durchaus lesen.

Wertung:   3/5

„Der Fälscher“

Zu viel Familie auf zu wenig Raum. Daher nur wenig Zeit für mein Buch und um ehrlich zu sein ziemlich strapazierte Nerven. Trotzdem – Familie ist das beste was es gibt auf der Welt! (auch wenn ich jetzt froh bin niemanden um mich herum zu haben und am Wochenende vielleicht die Gelegenheit für ein neues Buch finde)

Autor:   Cay Rademacher

Titel:   Der Fälscher

Seiten:   320

Worum geht’s:   Teil drei der Serie rund um den Hamburger Ermittler Stave in der Nachkriegszeit. Dieses mal ist er nicht mit einem Mord konfrontiert – er hat den Bereich gewechselt und sich versetzen lassen. Nun ist er auf den Spuren einer Skulptur – und stolpert doch wieder über eine Leiche. Irgendetwas stimmt da nicht. Und sein Kollege scheint nicht daran interessiert zu ermitteln. Stave lässt der Fall, der nicht sein eigener ist, keine Ruhe. Und irgendwie hängt das doch auch mit seinen eigenen Ermittlungen zusammen…

Empfehlung:   Mh,… eher so mittelprächtig. Ich mag Bücher über die Kriegs- und Nachkriegszeit. Und deswegen auch dieses hier. Es fasziniert mich, wie sich die Generationen vor uns damals durch diese Zeit manövriert haben. Wie sie mit den Umständen, all den Entbehrungen und Auswirkungen zurecht kamen und aus allem das beste gemacht haben. Die Story rund um den Kriminalfall aber ist eher lahm und konnte mich nicht recht begeistern. So mittelprächtig.

Wertung:   3/5

„Die andere Schwester“

Ein Wochenende mit ganz viel Zeit nur für mich. 🙂
Aber erst jetzt die Gelegenheit auch etwas zu diesem Buch zu schreiben. 😉

Autor:   Kristin Hannah

Titel:   Die andere Schwester

Seiten:   515

Worum geht’s:   Meghan hat Probleme. Mit einer Psychiaterin versucht sie ihr Leben zu sortieren. Doch so richtig einsehen dass ihre Probleme in der Vergangenheit liegen und aufgearbeitet werden müssen, kann und will Meghan nicht. Dabei würde es ihr gut tun den Kontakt zu ihrer Schwester Claire zu intensivieren.
Claire hingegen lebt ein scheinbar traumhaftes Leben auf einer Ranch mit ihrem Vater und ihrer Tochter. Bis ihr ihre große Liebe über den Weg läuft und sie unverhofft und überstürzt heiraten möchte. Dies ist ein Anlass mit ihrer Schwester wieder etwas mehr in Kontakt zu treten.
Werden beide zueinander finden oder sich endgültig entzweien?

Empfehlung:   Eigentlich mag ich die Bücher von Kristin Hannah. Aber hier fehlte es mir dann doch an Inhalt. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet dass irgendwas passiert – stattdessen plätscherte die Story nur so vor sich hin… Von daher kann ich zumindest dieses Buch der Autorin nicht so recht weiter empfehlen.

Wertung:   3/5

„Sieh niemals weg“

Nicht viele Worte. Nur der Hinweis, dass ich gestern nach der letzten Seite zu müde war um noch zu berichten. 😉

Autor:   Rick Mofina

Titel:   Sieh niemals weg

Seiten:   432

Worum geht’s:   Ein heftiger Tornado zieht über einen Flohmarkt in Dallas hinweg. Jenna versucht sich und ihre zwei Kinder in einem Einkaufszentrum in Sicherheit zu bringen. Doch auch hier kennt der Tornado keine Gnade und erwischt sie schwer. Als Jenna nach einer Ohnmacht wieder zu sich kommt, ist ihr Baby verschwunden…
Die Reporterin Kate Page absolviert gerade ein Praktikum in Dallas bei einer Agentur und kämpft mit zwei weiteren Bewerbern um eine Festanstellung. Als der Tornado über die Gegend hinweg zieht, ist sie eine der ersten vor Ort und versucht bestmögliche Artikel zu schreiben. Sie trifft auf die völlig verzweifelte Jenna auf der Suche nach ihrem verschwundenen Baby. Selbst Mutter spürt sie, dass hinter diesem Schicksal etwas ganz großes stecken könnte und hilft Jenna bei der Suche nach ihrem Sohn.

Empfehlung:   Ja! Auf jeden Fall lesen! Endlich mal wieder ein Buch, was mich richtig fesseln konnte. Abends mit bleischweren Augenlidern unbedingt noch ein Kapitel lesen. Im Büro aufseufzen, wenn die Mittagspause schon ein paar Minuten überzogen ist und man nun wirklich das Buch weg legen muss. Insgesamt waren die letzten Tage einfach zu kurz – dieses Buch war jede Minute wert. Und ich kann noch nicht mal so richtig sagen warum. Einfach eine gute Mischung aus angenehmen Charakteren, interessanter Story und flüssigem Schreibstil.

Wertung:   5/5

„Oxen – das erste Opfer“

Ein paar Tage ohne ein Buch zu lesen. Schon seltsam. Gut dass das Wochenende ausreichend Gelegenheit bietet das nachzuholen. 🙂

Autor:   Jens Henrik Jensen

Titel:   Oxen – das erste Opfer

Seiten:   464

Worum geht’s:   Mitten im dänischen Wald. Eine gescheiterte Existenz. Ein Mann auf der Suche nach einem Weg zu überleben. Dass er in seinem früheren Leben Elitesoldat war, ist dabei sowohl Fluch als auch Segen. Nils Oxen ist Mittelpunkt der neuen Thriller-Reihe.
Als in Dänemark ein hoch angesehener Politiker ermordet wird und neben der Polizei auch der Geheimdienst ermitteln, gerät Nils Oxen plötzlich wieder mitten hinein in das zivilisierte Leben Dänemarks. Ist er Opfer oder Täter?

Empfehlung:   Leider nein. Ich hatte so große Erwartungen. Die Skandinavier können doch eigentlich sehr gut Krimi und Thriller. Spannung die einen packt von der ersten Seite an bis über die letzte hinaus. Und die Bewertungen zu dieser Serie waren auch sehr vielversprechend. Aber ich habe hier vieles gefunden – nur fesselnde Spannung war nicht dabei. Ich habe mich eher gelangweilt durch die Geschichte gequält. Die Charaktere sind gut, bieten Potential für mehr. Die Story ist auch nicht gänzlich verkehrt. Aber Spannung kam nicht auf. Eher so eine dahinplätschernde Abfolge von Ereignissen. Ich bin gespannt ob ich der überhaupt eine Chance geben und einen weiteren Teil lesen werde. Für alle anderen kann ich erst mal nur abraten.

Wertung:   3/5

Tag 8 – Tag 12

Ich tue mich im Moment wieder sehr schwer mit mir und meinem Leben. Deswegen war es hier auch so ruhig die letzten Tage. Trotz Vorhaben eine Art Tagebuch über meinen Weg hin zurück zum „gesunden“ Lebensstil. Reden wir besser nicht drüber.

Aus den zugenommenen 2-3 „Corona-Kilo“ sind inzwischen eher 4-5 kg geworden.
Schlimmer als das Gewicht ist aber eigentlich dieses immer wieder auftretende völlig unverhältnismäßige, die anschließende Unzufriedenheit und die Tatsache, dass ich nicht nur körperlich sondern auch mental völlig unausgeglichen und neben der Spur bin.

Ich mag nicht mehr. Ich will zurück zur Normalität. Aber ich fürchte, selbst wenn es bei „Klick“ kein Corona mehr gäbe, Normalität ist nicht mehr. Ich würde trotzdem erst wieder einen Weg mit mir und meinem inneren Ich finden müssen.

Hoffentlich finde ich diesen Weg möglichst schnell. Egal was um mich herum so passiert. Egal was äußere Umstände machen. Wichtig ist doch, was ich mit mir mache…

„Habe Mutter, brauche Vater“

An manchen Tagen versuche ich mich mit „leichten“ Büchern in eine andere Welt zu denken. Da ist so mittelmäßig gelungen…

Autor:   Susan Mallery

Titel:   Habe Mutter, brauche Vater

Seiten:   396

Worum geht’s:   Elissa lebt mit ihrer 5-jährigen Tochter allein. Sie hält sich mit einem Job als Bedienung in einem Bistro über Wasser, aber eigentlich reicht das Geld hinten und vorne nicht als Alleinerziehende Mutter. Kontakt zu ihren Eltern hat sie nicht. Einzige Hilfe scheint ihre liebenswerte ältere Nachbarin. Bis zu dem Tag, an dem ihr neuer Nachbar in ihr Leben tritt…

Empfehlung:   Typischer Frauenroman, typisch Susan Mallery. Man macht nichts falsch wenn man weiß worauf man sich einlässt. Man wird aber auch nicht überrascht, nicht gefesselt. Alles in allem ok, aber halt mittelmäßig.

Wertung:   3/5

Tag 6+7

Gestern war es auf Arbeit sehr anstrengend und ich brauchte anschließend meine Zeit für mich.
Tagsüber hat das mit dem Essen und der Vernunft ganz gut funktioniert. Anschließend habe ich mir aber nach dem sehr späten Feierabend als „Belohnung“ ein Eis gegönnt. Kleine Ausnahmen sind ja mal ok (wenn ich sie nicht so häufig hätte)…
Sportlich war es schwierig nach einem anstrengenden Tag und bei sommerlicher Hitze – ich habe mich trotzdem zu einer 6km langen Laufrunde aufraffen können.

Heute lief es nicht wirklich besser. Im Büro hält das Chaos von gestern an und hatte noch neue Herausforderungen für mich parat. Einziger Lichtblick – ich habe mir pünktlichen Feierabend gegönnt. Wie üblich war ich den Tag über sehr diszipliniert, um dann beim Einkauf für die nächsten Tage auf dem Band beim Supermarkt feststellen musste, dass sich da eine Packung Kekse in die Waren gemischt hat. Und beim Kuchen an der Bäcker-Auslage konnte ich auch nicht vorbei gehen. Ja, ich bin unzufrieden mit mir. Weil einmal gekauft wird es natürlich auch gegessen. Das war wieder viel zu viel für heute…
Mit Sport stehe ich bei dem Wetter nach wie vor auf Kriegsfuß. Heute nur eine sehr kurze, nicht erwähnenswerte Runde auf dem HomeTrainer.

Morgen bin ich auf einer Geburtstagsfeier. Da wird das abends auch wieder nix mit der gesunden und vernünftigen Ernährung. Ich kenn mich da ja dann doch gut genug…
Sportlich habe ich mir aber vorgenommen zwischen Büro und der Feier eine Runde zu laufen. Wenn ich auf den Wetterbericht schaue, hoffe ich darauf dass ich trotzdem 5-7 km schaffen werde. Ich muss, bei dem was ich die Tage schon wieder so gegessen habe…

Tag 5

Heute war wieder ein vernünftiger, gesunder Tag nach Plan. An meine Vorhaben bezüglich Essen habe ich mich gehalten, beim Sport war ich auch. Und ja, Yoga hat verdammt gut getan.

Plan für morgen:

Essen: Zum Frühstück wieder Porridge, Mittags Müsli, weil ich heute leider keine Zeit hatte mich um ein Gemüse-Gericht zu kümmern und abends werde ich mir einen Salat machen.
Sport: Lockere Laufrunde nach Feierabend. Wunsch sind 7-10 km. Realistisch beim Blick aufs Wetter sind dann wohl doch eher nur 5 km…